Pädagogisches Konzept

Lust auf Bildung – Lust auf Menschlichkeit. Unsere Schule ist mehr als ein Lernort, sie ist für unsere Schülerinnen und Schüler auch ein Ort des Lebens und Erlebens. Neben dem Zuhause und der Familie ist die Schule die zweite große Heimat der Schülerinnen und Schüler.

Wir tun alles, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Eine Schule lebt von den Menschen – im Zentrum unserer pädagogischen Arbeit steht daher die gute Klassengemeinschaft. Wir wählen die Klassenlehrer besonders sorgfältig aus und geben ihnen möglichst mit beiden Fächern viel Unterricht in ihrer Klasse. Gerade in den Klassen 5 und 6 arbeiten wir am THG durch Kennenlerntage, durch regelmäßige LionsQuest-Stunden, durch gemeinsame Feiern, Ausflüge und die Klassenfahrt am Aufbau einer stabilen und funktionierenden Lern- und Klassengemeinschaft.

Das THG hat drei Klassen im Jahrgang und insgesamt ca. 760 Schüler und 60 Lehrer: Hier kennt tatsächlich jeder jeden. Hier ist noch eine vernünftige pädagogische Arbeit möglich, denn Pädagogik basiert auf Vertrauen und gegenseitigem Kennen.

Wir kümmern uns darum, dass die Schüler zusammenhalten. Die „Großen“ kümmern sich als „Paten“ und „Streitschlichter“ um die „Kleinen“. In der Mittagspause führen Oberstufenschüler mit die Aufsicht und geben Hausaufgabenhilfe. Im „Lerncoaching“ geben erfahrende Oberstufenschülern den schwächeren Schülern aus der Mittelstufe Nachhilfe. Zentrale Ereignisse im Schulleben sind die von der SV, der Schülervertretung, organisierte Unterstufenparty, die Valentinskartenaktion und das große Pfingsturnier.

Höhepunkte des Schullebens sind die gemeinsamen Klassen- und Kursfahrten wie z. B. die Skisportwoche des gesamten Jahrgangs 10.

Bei unserer pädagogischen Arbeit suchen wir immer den engen Schulterschluss mit den Eltern. Die Zusammenarbeit auf der Ebene der Klassenpflegschaften und der Schulpflegschaft ist eng und konstruktiv. Die Mitarbeit der Eltern und ihre Einflussnahme auf das Schulleben ist uns sehr wichtig.

Wir feiern unseren Zusammenhalt am THG regelmäßig. Alle zwei Jahre gibt es ein Ehemaligentreffen, auf dem sich Lehrer und Schüler wiedersehen. Und ebenso gibt es zweijährlich ein „Get2gether“ von Eltern und Lehrer zu Beginn des Schuljahres, um die gemeinsame Erziehungsarbeit von Elternhaus und Schule zu hervorzuheben und zu besprechen.

Im Unterricht selbst legen wir viel Wert auf die Förderung der Selbstständigkeit unserer Schüler. Mit dem Lernen-Lernen-Programm, dem Kommunikations- und dem Präsentationstraining legen wir die Grundlage für ein erfolgreiches Lernen und eine zunehmende Übernahme von Verantwortung. Unser Unterricht ist so, dass wir klare Anforderungen stellen, aber auch jedem eine Möglichkeit eröffnen, seine Stärken zu entdecken. Dies erreichen wir durch unser individuelles Förderkonzept und das THG-Schülerportfolio.

In den Berufs– und Auslandspraktika erleben die Schüler dann eine Weiterentwicklung auch ihrer sozialen Kompetenzen.  Dieses und die wachsende Freude am Miteinander stellen so die Basis dafür dar, dass das Lernen in wahre Bildung und lustvolle Welterkenntnis übergehen kann.