THG hilft hungernden Kindern im Jemen

Geschockt von den Horrormeldungen aus dem südlichsten Land der arabischen Halbinsel ließ sich die Klasse 8a in fundierten Schülerreferaten über die katastrophale Lage im Jemen informieren.

Durch den Krieg zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und einer Militärallianz unter Führung Saudi-Arabiens, der auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen wird, steht der Jemen vor einer der weltweit größten Hungerkatastrophen.

100.000 Menschen sind schon gestorben, durch Verunreinigung des Trinkwassers bereiten sich Krankheiten wie die Cholera aus. Es fehlt an Medikamenten und inzwischen sind acht Millionen Menschen vom Hungertod bedroht.

Am Tag der offenen Tür des THG bot sich für die 8a die Gelegenheit, sich sowohl freundlich als auch solidarisch zu zeigen. Mit Elternunterstützung wurden in der Schule drei Sorten Smoothies gemixt und den Besuchern als Willkommenstrunk gereicht. Im Gegenzug wurde um eine Spende für die Hungernden des Jemen erbeten.

„Die Smoothies waren Super!“ meinten Smoothie-Kenner und Klassensprecher Jonas Koch. Er zeigte sich von der Spendenbereitschaft überrascht. „Ob Himbeer-Melone, Mango-Banane oder Ananas-Banane – ich weiß jetzt, wie es geht und für einen guten Zweck war es auch“.

Von den 196 Euro, die am 25.11. zusammengekommen sind, kann der Verein „Ärzte ohne Grenzen“ drei unterernährte Kinder über sechs Wochen mit Spezialnahrung versorgen! Die Klasse 8a bedankt sich bei allen Gästen, Lehrern und Eltern, die sich an ihrer Hilfsaktion beteiligt haben.