Förderung

Warum Förderung des MINT-Zweiges am THG?

In unserer modernen Industrie-, Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft kann auf eine anspruchsvolle mathematisch-naturwissenschaftliche Grundbildung als Teil der Allgemeinbildung nicht verzichtet werden. In Schulen muss der Stellenwert der „MINTFächer“   (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gestärkt sowie das Interesse von Kindern und Jugendlichen für mathematische Fragestellungen und naturwissenschaftliche Phänomene geweckt und gefördert werden, damit sich der dringend benötigte Nachwuchs für mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Berufe entwickeln kann.

Die Faszination der Mathematik und Naturwissenschaften muss weiter in unsere Klassenräume einziehen, denn auf dem Weg von der Industrie- in die Wissensgesellschaft bedeutet MINT-Wissen eine Kernkompetenz.

Wir am THG wollen bei Schülerinnen und Schüler möglichst früh Interesse für den MINT-Bereich wecken. Deshalb bieten wir seit drei Jahren zusätzlich zum normalen Unterricht für die Jahrgangsstufen 5 – 7 zwei Wochenstunden pro Jahrgang forschendes Entdecken (FE) in den MINT-Fächern Biologie, Chemie und Physik Experimentier-Unterricht an. Die Teilnehmerzahlen an den Kursen sind erfreulicherweise sehr hoch. So nehmen in diesen Klassenstufen fast 50% unserer Schülerinnen und Schüler am Kurs FE teil.

In den Jahrgangsstufen 8 und 9 schließt sich die Lücke zwischen dem MINT-Unterricht  in den unteren Klassenstufen und den MINT-Kursen in der Oberstufe mit dem Differenzierungskurs Angewandte Naturwissenschaften.

Um den MINT-Unterricht an unserer Schule weiter qualitativ auszubauen und zu verbessern ist es notwendig, den Schülerinnen und Schülern

  • in den FE-Kursen ein noch breiteres Spektrum an Versuchen anzubieten
  • im Differenzierungskurs Materialien vorzuhalten, die einen vertieften Erkenntnisgewinn ermöglichen
  • im regulären naturwissenschaftlichen Unterricht noch stärker auf Schülerexperimente zu setzen, um den Lernerfolg, die Transferfähigkeit und die Motivation, sei es im Fachunterricht selbst oder aber hinsichtlich der Entscheidung, MINT-Fächer in der Oberstufe zu wählen, unserer Schülerinnen und Schüler zu steigern
  • in der Oberstufe mehr Freiraum für eigenes Experimentieren zu gewährleisten
  • Leistungskurse in den Fächern Chemie und Physik anzubieten.

Mit- und Selbermachen lautet die Devise in unseren MINT-Fächern!

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Nicht mehr Unterricht wie damals, sondern weg vom Frontalunterricht und hin zu kooperativen Unterrichtsformen, in denen unsere Schülerinnen und Schüler Experimente weitgehend selbstständig planen, durchführen und auswerten.

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„Das eigene Erfahren führt zum Verstehen. Der Spaß am naturwissenschaftlichen Unterricht erwächst umso mehr, wenn man sich die neuen Erkenntnisse selbst erarbeiten kann!“

(Dr. Uwe Verfürth, Koordinator MINT)

Die in den letzten Jahren mit Unterstützung des Fördervereins angeschafften Unterrichtsmaterialien für die Fächer Biologie, Chemie, Informatik und Physik  unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler, den eigenen Erkenntnisweg zu gehen, genügen den oben genannten Anforderungen zur Qualitätssteigerung des MINT-Unterrichts an unserer Schule in hohem Maße und waren ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zur Zertifizierung als „MINT-freundliche Schule“, die 2013 erfolgte.